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 Kollmar/Itzehoe (dpa/lno) - 03.12.2010: Ein Großbrand hat das Ausflugslokal «Zum Elbblick» in Kollmar (Kreis Steinburg) vollständig zerstört. Unsere Ferienwohnungen sind hiervon NICHT betroffen!

 

Bei dem Großbrand vom 02./03. Dez. 2010 ist unser Haus so gut wie vollkommen zerstört worden, so daß der weitere Betrieb eingestellt werden mußte.

Da auch unsere Reservierungsunterlagen Opfer der Flammen wurden, können wir die Reservierungen leider nur auf diesem Wege absagen.

Wichtiger Hinweis: Unsere beiden Ferienwohnungen befinden sich außerhalb des Restaurantgebäudes und sind nicht betroffen.

 


Ein Großbrand hat das Ausflugslokal Zum Elbblick in Kollmar-Bielenberg vollständig zerstört.

Quelle: Foto prosos.org

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Ausflugslokal durch Großbrand zerstört - 
Ein Großbrand hat das Ausflugslokal Zum Elbblick in Kollmar (Kreis Steinburg) vollständig zerstört. Sämtliche Feuerwehren der Umgebung waren bis zum Freitagmorgen rund zwölf Stunden lang mit bis zu 150 Helfern gleichzeitig im Einsatz. Dabei hatten sie teilweise Schwierigkeiten mit der Löschwasserversorgung, da Gewässer und Hydranten zugefroren waren. Menschen wurden nicht verletzt. Zur Brandursache und Schadenshöhe hatte die Polizei zunächst keine Erkenntnisse. Das Lokal war erst vor zwei Jahren neu eröffnet worden.

 

 

shz Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag3. Dezember 2010
shz.de-Videoreporter Jörg Wernien berichtet.
Rund 14 Stunden hat es gedauert, bis alles gelöscht war:
Ein Feuer hat das Restaurant & Café "Zum Elbblick" in Kollmar-Bielenberg komplett zerstört.

 

 

 

shz Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag4. Dezember 2010 | 04:00 Uhr
Von Jürgen Kewitz u. Christine Reimers
Besitzer Helmuth Ehlers vor den Trümmern des ausgebrannten Gebäudes mit der ehemaligen Kegelbahn.
Besitzer Helmuth Ehlers vor den Trümmern des ausgebrannten Gebäudes mit der ehemaligen Kegelbahn. Quelle: Shz, Foto: Kewitz
"Wir wissen noch nicht, ob wir das Ausflugslokal wieder aufbauen, aber ich möchte es." Dies sagte gestern Helmuth Ehlers auch im Namen seiner Frau. Sein "Elbblick Bielenberg" ist vorgestern abgebrannt, die Löscharbeiten dauerten bis gestern. Die Polizei schätzt, dass ein Schaden von rund einer Million Euro entstanden ist.

150 Feuerwehrleute aus acht Feuerwehren waren bei dem Brand im Einsatz. Die Kripo hat gestern Vormittag ihre Ermittlungen aufgenommen und die Brandstelle beschlagnahmt.

Helmuth Ehlers erreichte die Nachricht telefonisch, er war unterwegs. Gestern stand er fassungslos vor den Überresten der Gaststätte, die er in jüngster Zeit nach und nach ausgebaut hatte. "Ich muss jetzt erst einmal meinen Kopf frei bekommen", sagte der 67-Jährige mit Blick auf die noch immer qualmende und völlig zerstörte Kegelbahn im ersten Obergeschoss des Gebäudes.

Er fragte sich, wie es zu dem Feuer kommen konnte, zumal der Restaurantbetrieb im Winterhalbjahr nur an den Wochenenden geöffnet hatte. Bitter ist für ihn sowie für viele Gäste: Der "Elbblick" war in den kommenden Wochen ausgebucht. Da das Reservierungsbuch mit verbrannt ist, kann Ehlers nur niemandem absagen. Dies bereitet ihm Sorgen, er bittet alle Gäste um Verständnis, dass er sie nicht anrufen kann.

Noch immer geschockt ist Bürgermeister Dr. Klaus Kruse. Als er zum Brand eilte, qualmte das Gebäude noch. "Dann brannte es lichterloh. Ich kann es noch immer nicht glauben." Dr. Kruse würde sich freuen, wenn die Gaststätte wieder aufgebaut wird. "Sie war der soziale Mittelpunkt in Bielenberg. Jetzt haben wir dort nur noch den nackten Hafen." Die einmalige Lage an der Elbe sei ideal für ein Ausflugslokal: "Hier fahren die Schiffe ganz nah vorüber."

Und für die Feuerwehren aus Kollmar-Bielenberg, Glückstadt, Langenhals, Neuendorf, Elmshorn, Gehlensiel, Herzhorn und Itzehoe war es der schwierigste Einsatz seit langem. Denn als sie am Einsatzort ankamen, war ihnen schnell klar, dass sich das Feuer im Inneren schon sehr weit ausgebreitet hatte. "Ein sofort eingeleiteter Innenangriff durch die Feuerwehren Kollmar-Bielenberg und Glückstadt musste aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Bauweise des Restaurants eingestellt werden", erklärte ein Sprecher der mit dem großen Einsatzleitwagen nach Bielenberg geeilten Technischen Einsatzleitung. Zum Glück hätten sich keine Personen mehr im Gebäude befunden. Auch starker Schneefall und gefrierendes Löschwasser erschwerten die Arbeiten der Einsatzkräfte.

Bis 19 Uhr war nur dichter Qualm zu sehen. Erst als mit Hilfe der Elmshorner Drehleiter Teile des Daches zur Kreisstraße aufgesägt hatte, züngelten glutrote Flammen in den Nachthimmel. Mit massiven Wassereinsatz ließ sich das Feuer mit den an Rettungskörben der Drehleitern aus Glückstadt, Itzehoe und Elmshorn angebrachten Lösch-Monitore dann aber bändigen. Parallel bekämpften Kräfte vom Boden aus das Feuer von allen Seiten und konzentrierten sich dabei vor allem auf die in Vollbrand stehende Kegelbahn.

Wegen der Kälte und des sehr langwierigen Einsatzes wurden Einsatzkräfte ausgetauscht. Deshalb wurde auch die Horster Wehr alarmiert. Erst gegen Mitternacht war der Brand soweit unter Kontrolle, dass die meisten Feuerwehrleute abgezogen werden konnten.

Gestern Morgen standen noch einmal Nachlöscharbeiten auch für die Glückstädter Wehr an der Brandstelle an.

Wegen des Feuers ist die am Elbdeich verlaufende Kreisstraße seit gestern gesperrt. Es ist nicht abzuschätzen, ob die über die Straße verlaufende Außenterrasse zum Deich hin durch das Feuer Schaden genommen hat. Gestern gab es noch ein Problem. Um 6 Uhr standen Schulkinder an den Bushaltestellen und warteten vergeblich auf den Bus. Ratlose Eltern fuhren ihre Schützlinge daraufhin mit dem Auto zur Schule.

 

Obwohl der Anlaß sehr traurig ist, haben wir uns, die Familie Ehlers,  besonders über den Zuspruch vieler Freunde und lieber Gäste gefreut. Als Beispiel hier eine e-Mail:
Liebes Ehepaar Ehlers, liebe Jule,

als ich von dem Unglück erfahren habe, das Sie betroffen hat, dachte ich nur: Mögen Sie den Mut haben, es wieder aufzubauen! ... ... Und ich kann einigermaßen nachvollziehen, wie es in Ihnen jetzt aussieht. 
... ... Ich wünsche Ihnen Mut und Kraft, und ich wünsche Ihnen Nachbarn und Freunde, die Ihnen zur Seite stehen. ... ... Alle guten Wünsche für Sie!
Lieber e-Mail-Verfasser: Nicht nur für Ihre  Spendenbereitschaft danken wir Ihnen sehr! Wir sind sind uns aber bewußt, daß wir "das Tal der Tränen" aus eigener Kraft durchqueren müssen.

Auch auf diesem Wege bedanken wir uns herzlich bei dem Verfasser der e-Mail und bei allen anderen, deren Zuspruch uns Mut gegeben hat!

Kollmar-Bielenberg, 5. Dez. 2010

Familie Ehlers

 

 


 

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